Woche 5: Die Kreativität sieht rot

In Woche 5 habe ich viel mit mir selbst und den Umständen rund um dem Weg des Künstlers gehadert. In meinem Post zu Woche 4 habe ich Dich ja quasi live daran teilhaben lassen. Ich war beschäftigt mit dem Wörtchen Wenn: Wenn ich nur mehr Zeit hätte… Wenn ich nur Internet hätte… Erst in der Auseinandersetzung mit den Themen der fünften Woche wurde mir klar, dass ich mir mit dieser kleinen Wortgruppe Wenn ich nur selbst Grenzen auferlegt habe. 

Uns selbst zu begrenzen, darin sind wir tatsächlich sehr kreativ. Wir haben viele dieser Wenns parat: Wenn ich mehr Geld hätte… Wenn ich mehr Platz hätte… Wenn ich mehr Talent hätte… Wenn meine Eltern/ Lehrer*Innen/ Freunde etc. mich mehr unterstützt hätten… usw. usf. 

Wie schaut es mit Dir aus, wie oft spielst Du Wenn das Wörtchen Wenn nicht wär

Wir sind so sehr damit beschäftigt zu erklären, warum wir nicht das machen können, was wir unter idealen Umständen gern machen würden, dass wir in Wahrheit nicht die geringste Ahnung haben, zu was wir wirklich fähig sind. Wir glauben nicht an unser Potential und wir fürchten uns, darauf zu vertrauen, dass wir Unterstützung erfahren werden, wenn wir uns erst einmal für die Kreativität öffnen.


Einerseits nehmen wir uns furchtbar ernst und möchten nicht wie Idioten aussehen, die irgendeinen offenkundig überzogenen Plan verfolgen. Andererseits nehmen wir uns […] nicht ernst genug und stempeln unsere Pläne als übersteigert ab, obwohl wir sie […] durchaus verwirklichen könnten.

Julia Cameron: Der Weg des Künstlers, S. 163.


Unsere Zweifel und Skepsis gegenüber unseren Bedürfnissen, Wünschen und Fähigkeiten sind oft so groß, dass wir die Geschenke, die das Universum/ Gott/ die Natur etc. uns macht, erschrocken zurückweisen, weil wir glauben, ihnen nicht gerecht zu werden oder weil wir nicht glauben, sie zu verdienen. Warum sollte welche schöpferische Instanz auch immer ausgerechnet mir etwas schenken, fragen wir uns und blockieren damit uns selbst.

Während ich dies schreibe, kommt mir unwillkürlich ein erhellender Gedanke und ich muss ein wenig über mich selbst, über uns alle schmunzeln. Meine Güte, dachte ich gerade, sind wir Menschen nicht manchmal furchtbar egozentrisch, insbesondere in unserer Unsicherheit? 

Denn Kreativität ist doch kein Geschenk, das nur in begrenztem Maße vorhanden und daher nur einigen wenigen Auserwählten zugänglich ist. Kreativität umgibt uns immer und überall. Wir müssen nur zulangen. Wir nehmen niemandem etwas weg. Es ist genug für alle da, die nur willens sind, wirklich hinzusehen. Aber allzuoft stellen wir uns blind oder setzen Scheuklappen auf und starren stur in eine Richtung. Dort, an dieser Stelle hat der nächste kreative Impuls zu erscheinen und wenn er das nicht macht, dann haben wir endlich den Beweis, dass dieses ganze Der-Weg-des-Künstlers-Zeug Humbug ist. Hallelujah, lasst uns endlich hinschmeißen!

Entschuldigung, ich werde ein bisschen theatralisch. 😉 Aber ich bin ehrlich, ich kann mich da wirklich nicht rausnehmen. Ich habe quasi auf den einen Punkt gestarrt und gewartet, wann denn nun endlich etwas passiert. Ich gehe nun schon seit 5 Wochen den Weg des Künstlers, dachte ich zunehmend skeptisch, sollte ich nicht langsam vor kreativer Schaffenskraft nur so sprühen? Sollte ich nicht wenigstens ein paar neue Gedichte, ein paar neue Mo…saike verfasst oder einen weiteren Beutel genäht haben? Oder nimmt mir der Weg des Künstlers in Wahrheit nicht sogar die Zeit für solche Kreativitätsübungen weg? Solche und ähnliche Gedanken gingen mir durch den Kopf und frustrierten mich, doch dann ließ ein Satz von Julia Cameron mich aufmerken.


Wir müssen lernen, den Energiefluss sich dort manifestieren zu lassen, wo er es will nicht, wo wir es wollen.

Julia Cameron: Der Weg des Künstlers, S. 165.


Dieser Satz gab mir zu denken. Also nahm ich ihn zum Anlass, in den Morgenseiten darüber zu schreiben, dass ich mich so gar nicht kreativ fühlte und inwieweit meine Erwartungen mir da im Weg stehen könnten. Und ganz plötzlich hatte ich eine Erkenntnis. Ich erkannte, wie unfair ich mir selbst gegenüber war. Denn ich schrieb zwar keine neuen Gedichte und Mo…saike, aber schrieb ich nicht jede Woche einen reflektierenden Text über meine Erfahrungen mit dem Weg des Künstlers? Machte ich nicht jede Woche Bilder, bearbeitete und gestaltete sie und überlegte mir, welche von ihnen ich in meinen nächsten Post einfügen wollte und wie und an welcher Stelle? 

Ich war/ bin also längst kreativ, nur an anderer Stelle, als ich es erwartet hatte, das wurde mir mit einem Mal bewusst und just bekam ich unter meinem Post zu Woche 4 ein paar freundliche Kommentare, die mir diese Erkenntnis quasi bescheinigten. Ein doppeltes Hallelujah, dann lasst uns also weitermachen! 😀

Ja, denn ich habe nun verstanden, wie begrenzt meine Vorstellungen von Kreativität waren. Denn Kreativität ist nicht nur ein fertiges Produkt, sie ist auch nicht ausschließlich Prozess, nein, Kreativität ist viel mehr. Sie steckt in dem plötzlichen Impuls, nun endlich das geblümte Kleid zu tragen, das seit 2 Jahren im Schrank hängt. Sie verbirgt sich hinter der spontanen Neugier, die Dich in ein Museum lockt, so dass Du dich staunend vor den phantasievollen Gemälden Heinz Zanders wiederfindest. Sie veranlasst Dich, einen anderen als den üblichen Nachhauseweg einzuschlagen und sie lässt Dich verzückt innehalten beim Anblick einer kleinen Zitronenstelze. Sie pflanzt dir angesichts eines üppigen Tulpenfeldes die Frage in den Kopf Wie viele Namen finde ich wohl für die verschiedenen Nuancen von Rot? 

Kreativität ist Ausdruck, ist Neugier, ist Freude, ist Sehnsucht, ist Liebe, ist Spontanität, ist Lust… 

Sie ist überall. Lass uns in Woche 6 weiter nach ihr suchen!

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18 Gedanken zu “Woche 5: Die Kreativität sieht rot”

  1. Hat dies auf Mia.Nachtschreiberin. rebloggt und kommentierte:
    Liebe Mo, eine tolle Collage, in der sich komprimiert dein Blogtext befindet und mehr … da arbeitet eine Künstlerin und manchmal, wenn sie nicht soviel darüber nachdenkt, macht es ihr volll Spaß, WENN ABER der Kopf mitmischt – verflucht nochmal, wer hat den eingeladen? – dann entstehen noch mehr der tollsten WortBildgeschenke, für dich und weil du sie teilst auch für uns!
    Danke dafür und hier ein so treffender Satz, den ich jetzt laaaaange gesucht habe und WENN ich ihn hefunden hätte, hätte ich ihn dir zum Zitatgescgenk gemacht, ich suche weiter und hole das nach,
    liebe Grüße, ich freue mich schon jetzt auf Woche 6,
    liebe Grüße,
    Sabine

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  2. Liebe Mo…
    das mit „wenn ich nur mehr Zeit hätte“ kenn ich zur Genüge. Jetzt habe ich mehr Zeit und es ist immer noch nicht genug, wobei nein, ich merke so langsam, dass es eher um die Frage geht, ob ich diese Dinge, für die ich vorgeblich mehr Zeit bräuchte, auch wirklich tun will und warum ich sie dann doch nicht tue. Da liegen der innere Schweinehund und die IKS gemeinsam auf der Lauer und erklären mir , dass wir dies oder jenes nun leider doch nicht tun können, weil wir dann alle drei raus müssten aus der Komfortzone, in der wir seit Jahrzehnten so gemütlich leben. Es geht, wie Du es am Ende sehr treffend beschreibst um Veränderung in allen Bereichen des Lebens, um das Verlassen der ausgetretenen Pfade und das ist eher eine Mutfrage als eine Zeitfrage.
    Danke für Deine anregenden Gedanken.
    Liebe Grüße
    Anne

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    1. Danke, liebe Anne, für deine Offenheit. Es stimmt, in Wahrheit ist es oft eher eine Mut- und Vertrauensfrage. Es geht darum, zuversichtlich zu sein, sich etwas zu trauen, sich selbst zu vertrauen & darauf zu vertrauen, das man um eine oder viele wertvolle Erfahrungen reicher sein wird…
      lg. mo…

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  3. Liebe Mo…,
    immer wenn ich dein Blog lese, muss ich an die blöde RWE-Werbung denken, voRWEggehen, denn du gehst mir ja voran und jene Werbung setzt auch auf Blau, wie dein Blog oder deine Collagen … nicht auf Rot. Ich habe auf meinem Künstlerweg Dejà-vus, Erfahrungen, die du berichtet hast (bin jetzt mitten in Woche 4). Aber so richtig traue ich mich nicht, sie mit dir zu diskutieren, aus Angst ich könnte dich um zwei Wochen zurückwerfen. So klappt das z.B. mit dem Leseentzug gar nicht bei mir, weil ich das abends beim Einschlafen brauche, immerhin habe ich mir die Belletristik für eine Woche verboten, und in meinen bescheidenen Beziehungsgeflechten (wie unseren BKS-Blogs) teilhaben will. Musste jetzt nicht kommentieren.
    Ich schau jetzt der Vogelwelt in unserem Garten bei der Abendfütterung zu. Da gibt es zwar keine Zironenstelzen, aber Rotschwänzchen, Kohlmeisen, Amseln, Türkentauben, Falken, eine Fledermausart, o.k., passt nicht, ist aber da, und meine Katze ist ganz fasziniert von dem allen.
    LG und bis bald, Amy.

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    1. Liebe Amy,
      wenn ich mal Fernsehen statt Netflix oder Prime schaue, dann mache ich den Ton bei Werbung immer aus und mache solang irgendwas anderes, so dass ich von der Werbung nicht viel mitbekomme und deshalb grad auch kein Bild zu deiner Assoziation habe… allerdings finde ich sie nicht abwegig, denn durch mein Vorausgehen versichere ich ja quasi, dass der Weg schaffbar ist. 😉
      Ich denke, du musst dir keine Sorgen machen, mich zurückzuwerfen, denn die Themen wiederholen sich sowieso teilweise, werden von einer anderen Seite neu betrachtet oder vertieft, insofern sind die Wochen sowieso teilweise mit kleinen Reminiszenzen verbunden. Das mit dem Leseentzug hat beimir auch nicht gut funktioniert, ich habe die Idee dahinter aber zum Anlass genommen, mal etwas achtsamer zu sein bezüglich der Dinge, mit welchen ich mir Zeit vertreibe oder mich dem Alltag oder meiner Umwelt entziehe…
      Ja, Gärten sind wunderbar für eine Vogelschau genauso wie im Park spazieren gehen, da haben wir jetzt Wachholderdrosseln entdeckt. Fledermäuse fände ich übrigens mindestens so faszinierend wie deine Katze. 😀
      lg. mo…

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  4. Liebe Mo,
    so eine schöne Erkenntnis: Du BIST schon kreativ! Nämlich genau hier, mit Deinen intensiven Reflexionen und der tollen kreativen Gestaltung, um die ich Dich immer beneide! Genau hier passiert es. Genau jetzt (wie das so ist mit der Zeit: https://derrauminmir.wordpress.com/2017/04/21/chronos/).
    Und im Übrigen glaube ich, dass der Weg des Künsterls mehr Zeit braucht als die 12 Wochen. Ich bin schon länger auf dem Weg und erkenne beim Lesen, was schon angefangen hat und was sich erst durch die Morgenseiten zeigt. Also: Geduld. Und eine gewisse Hartnäckigkeit. Das wünsche ich Dir.
    Ich finde die Wunschlisten-Übungen (S. 179) sehr schön, auch wenn ich sie noch nicht gemacht habe.
    Ich bin gespannt auf Deinen weiteren Weg!
    C.

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    1. Liebe Christiane,
      da ist sie wieder, die Synchronizität zwischen uns. 🙂 Neid z.B. ist ein Thema der 7. Woche, in der ich mich ja gerade befinde…
      Ich denke auch, dass der Weg nach 12 Wochen nicht zu Ende ist. Julia Cameron hat ja auch eine Fortsetzung geschrieben, aber ich denke, man könnte auch immer wieder von vorne beginnen und würde Neues entdecken oder sich bei mancher Wiederholungstat ertappen. Ich habe jedenfalls vor dranzubleiben. Ich verstehe jedes Hadern und Schimpfen als Teil des Prozesses und genieße es daher auch ein wenig. 😀
      Ich danke Dir für die guten Wünsche und apropos, mach die Wunschliste ruhig mal, ich fand es spannend und hatte meinen Spaß.
      lg. mo…

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  5. Liebe Mo…,
    das sind einfach fabelhafte Erkenntnisse, die du da mit uns teilst! Ich würde sogar noch weiter gehen: Kreativität ist Leben(digkeit) (im Gegensatz zu Stillstand).
    Du hast meinen Tag gerettet (im Zusammenhang übrigens mit dem von Ella Entenei über den gärtnernden zweijährigen Prinzen, der auch viel mit Kreativität und Lebendigkeit zu tun hat
    https://dramagramm.wordpress.com/2017/03/26/erkundungen-4/ ).
    Hast du wirklich eine Zitronenstelze gesehen? Wo denn um alles in der Welt, etwa in Erfurt?
    Und auch herzlichen Dank für den Link: Heinz Zander und die Leipziger Schule waren mir unbekannt — großartig, was ich bei dieser Blogbesucherei alles lerne und lesen darf!
    Herzlich, Fe.

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    1. Liebe Fe,
      mit deiner Ergänzung hast Du natürlich völlig recht: „Kreativität ist Leben(digkeit)“!
      Ich freue mich, dass mein Post dich derart bewegt hat. Da Du ja auch die Frage nach der wachsenden Kreativität gestellt hattest, habe ich ja auch für dich ein wenig mitgeschrieben. 🙂
      Die Zitronenstelze habe ich bei meinen Künstlertreff-Ausflug auf die EGA (Erfurter GartenAusstellung) gesehen, zusammen mit ganz vielen anderen wundervollen Dingen.
      Ja, Heinz Zander kannte ich zuvor auch nicht. Bei meinem Künstlertreff in Woche 4 bin ich spontan in ein Erfurter Museum eingekehrt, in dem ich noch nie war. Und anfangs war ich auch nur mäßig begeistert, aber dann in der Sonderausstellung zu Luther und der Reformation, ganz oben unterm Dach, stieß ich auf Zanders Gemalde und Skizzen und war von der Lebendigkeit, aber auch von der Skurrilität seiner Bilder hin und weg.
      Ich lerne durch meinen Blog und durch eure Blogs auch eine meine dazu!
      Alles Liebe mo…

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  6. Liebe Mo,

    vielen Dank für diesen wunderbaren Dialog mit der eigenen Kreativität. Ich kenne dieses Gefühl auch nur zu gut, an mir zu zweifeln und die großen kreativen Projekte vor mir her zu schieben und die Hürde zu hoch zulegen, indem ich auf die perfekten Rahmenbedingungen warte.

    Genauso wie dir geht es mir aber auch, dass ich oft blind bin für die vielen „kleinen“ Schöpfungen, die ich zustande bringe (wie z.B. jede Woche einen Text für meinen Blog zu schreiben).
    Wie ermutigend und erfrischend deine Neugier und Wiederentdeckung vom Blumenkleid, Kunstwerken und den Wundern der Natur, die wir täglich vor Augen haben.

    Super faszinierend finde ich auch deine Collage, die mit Bildern und Worten wie in einem Kaleidoskop auf den Kosmos der kreativen Möglichkeiten blickt. Wir müssen nur hinschauen und zugreifen.

    Herzliche Grüße
    Ulrike

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    1. Liebe Ulrike,
      vielen lieben Dank! Insbesondere für dieses schöne Lob: „deine Collage, die mit Bildern und Worten wie in einem Kaleidoskop auf den Kosmos der kreativen Möglichkeiten blickt“.
      Da werde ich ganz verlegen. 😉
      Liebste Grüße
      mo…

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  7. Hallo liebe Mo, es gibt auch soetwas wie einen Kreativitäts-Imperativ, alle wollen und sollen doch ständig in irgendeiner Form kreativ sein und sich verwirklichen und Ideen und Innovationen einbringen. Ich finde das manchmal ziemlich anstrengend. Einfach mal nichts tun kann auch sehr erholsam sein. Ich mag deshalb sehr die Idee der „Künstler-Treffen“. Halte durch! – Liebe Grüße Tobias

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    1. Lieber Tobias,
      es stimmt, die Fähigkeit, kreativ zu sein, wird in unserer Gesellschaft wie vieles anderes auch dem Leistungsprinzip unterworfen. Das ist eine sehr eingeschränkte Perspektive auf die Kreativität. Das ist eine der wichtigsten Lektionen, die ich bisher auf dem Weg des Künstlers gelernt habe. Die Künstlertreffen helfen dabei, die Sichtweise zu verändern, quasi als Nebenprodukt neben dem Einfach-mal-Zeit-für-sich zu genießen.
      Danke für die Parolen! 😉 😀
      lg. mo…

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  8. Liebe Mo,
    Ja, angesichsts des Universums fühlen wir uns klein. Dazu erfanden wir noch einen übermächtigen Schöpfer, der unsere eigene Schöpfungskraft lächerlich erscheinen lässt. Aber: Was wäre die Welt, wenn niemand da wäre, sie zu bewundern?
    Bezüglich eigener Kreativität(sleistung): Ich versuche, wenn ich nur einen einzigen Satz schreibe (resp. mehr als oft nur denke), diesen nicht als ‚zu wenig geleistet‘ abzutun und mich womöglich gar wegen Faulheit zu tadeln.
    Auch diesbezüglich ist es einmal mehr beruhigend, Deinen ehrlichen und offenen Blog zu lesen, liebe Mo!
    Herzlich, Urs

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    1. Lieber Urs,
      nicht wir waren es, die uns einen übermächtigen Gott erfunden haben, unser Gehirn ist schuld. Zumindest weiß ich das seit der Lektüre eines meiner absoluten Lieblingsbücher: Das unerhörte Leben des Alex Woods von Gavin Extence. 🙂 Ich habe da eine ganz revolutionäre Idee: Statt uns für „nur einen einzigen Satz“ nicht zu tateln, könnten wir uns ja auch für jeden einzelnen Satz loben. Wer weiß, wieviele Sätze wir schreiben würden… 😀
      Danke und herzlichst zurück!
      mo…

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