Hereinspaziert! Hereinspaziert!

Ihr Lieben, was sind das für seltsame Zeiten?

Draußen im realen Leben – dabei hat sich DAS noch nie so surreal angefühlt – umschiffen wir uns weiträumig, winken von Weitem, bleiben Zuhause, wann immer es geht, und suchen doch Kontakt, kuscheln uns in digitale Umarmungen…

Plötzlich ist alles ganz anders. Homeoffice für Große und Kleine. Digitales Lernen und Arbeiten haben noch nie eine so große Rolle gespielt.

Damit war vor ein paar Wochen, als meine liebe Blog-Kollegin Ulrike und ihre Schwester Dorit ihre Blog-Parade zum Thema Lernwelten 2030 starteten, noch gar nicht zu rechnen. Und auf einmal ist all das hochaktuell, werden Lernmaterialien online gestellt und Vorlesungen hochgeladen…

Meine eigenen Wunschvorstellung geht allerdings noch etwas weiter. Wäre es nicht schön, die virtuelle Technologie wäre bereits so weit fortgeschritten, dass wir uns alle, wo und wann immer uns danach ist,  in virtuellen Lernräumen treffen könnten, um dort Wissen hautnah und gefahrlos zu erfahren und zu erproben?
Wäre es nicht toll, wir könnten die Erde in den Händen halten und sie wie eine Zwiebel schälen, um mehr über ihre Beschaffenheit zu lernen? Oder wir würden in eine Zelle hineintauchen, Primzahlen wie Stufen erklimmen, in der Geschichte zurückreisen, Experimente starten, Fehler machen und wieder von Neuem beginnen…

Quasi learning by doing… no risks, but fun…

Vielleicht ist es ja in spätestens 10 Jahren tatsächlich schon soweit?!
Ich fände es schön.

Jedenfalls hat mich diese Vorstellung zu meiner aktuellen Collage inspiriert.
Und ganz passend zum Thema habe ich sie diesmal natürlich auch digital erstellt.

Was verbindet Ihr mit dem Thema Lernwelten 2030?
Ihr könnt noch bis 30. April an der Blog-Parade der Schwestern teilnehmen. Warum sich nicht auf diese wunderbare kreative Weise von der Verrücktheit unserer Zeit ablenken lassen und dabei sogar ein bisschen Zukunft gestalten?!

Ich jedenfalls hatte meinen Spaß damit! Danke, liebe Ulrike!

Bleibt schön gesund und munter!

Herzlichst
Eure Mo…

9 Kommentare zu „Hereinspaziert! Hereinspaziert!“

  1. Liebe Mo,
    du bist einfach meine Collagen-Queen, *the One and Only* !!!! Jedes Mal ist die Kompisition von Farben, Worten und ihrem Arrangement im Ganzen. Immer wieder entdecke ich etwas Neues, lese oder schaue anders.
    Ja, solche Räume zu kreieren, wäre toll und ist vielleicht schneller Realität als wir sie haben wollen, im übertragenen Sinne! Es gibt auch hier noch sehr, sehr viel und anders zu lernen und wir sind alle zusammen (alleine) mittendrin. Spannend UND beängstigend irgendwie und ich bin auch gespannt UND neugierig auf all das, was gerade kommt,
    eine herzliche virtuelle Umarmung,
    Mia

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    1. Liebe Mia,
      du machst mich ja ganz verlegen! 😉 Vielen lieben Dank!
      Es freut mich, wenn meine Collagen selbst zum Spiel- und Phantasieraum werden…
      Ja, diese Art Virtuellen Raum finde ich tatsächlich sehr spannend. Schon als Kind war ich sehr von den Holo-Decks auf den Enterprise-Raumschiffen fasziniert.
      Aber Du hast natürlich recht, auch hier gibt es noch eine Menge zu lernen. Zum Beispiel, wie man solche Raume sicher gestalten könnte und dabei meine ich gar nicht mal so sehr die technischen Aspekte, sondern mehr das respektvolle Miteinander…
      Fühl Dich auch von mir umarmt!
      Allerliebste Grüße
      mo…

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  2. Hallo Mo,
    was für eine faszinierende Collage! Ein Gedicht aus Bildern und Worten. Die Ästhetik erzeugt eine besondere Stimmung und die Wörter und Satzfragmente rufen Ideen und weitere Bilder in den Kopf. Ich erkenne darin auch die Themen und das Feeling unserer „Lernwelten 2030“ Geschichte wieder. Was du in deinem begleitenden Artikel über die plötzliche Hoch-Zeit des Digitalen (Nähe suchen im virtuellen Raum, etc.) schreibst, bringt die Lage auf den Punkt.
    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag zu unserer Blogparade.
    Viele Grüße
    Dorit

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    1. Liebe Dorit,
      ich danke Dir! Es freut mich sehr, dass Dir meine Collage gefällt. Das ist es ja auch genau, was ich an Collagen so liebe, dass Text und Bilder irgendwie miteinander verschmelzen und dabei den Interpretationsraum weiten…
      Ich danke Euch für Eure kreative Aufforderung!

      Liebe Grüße
      mo…

      P.S. Entschuldige bitte, dass ich die als Mit-Initiatorin unterschlagen habe. Das habe ich jetzt korrigiert. 🙂

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  3. Liebe Mo,
    ich bin total fasziniert von deiner Collage. Die vielen positiven Sätze, die mir die scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten des virtuellen Lern-Raums schmackhaft machen (verbinden, denken, verstehen, spielen), spiegeln nicht ganz das Gefühl wieder, das die Bilder im dunkelblauen Raum in mir auslösen – undurchsichtig-düster, dann wieder gleißend hell, der Fisch im Aquarium (zu viel Transparenz) – das alles empfinde ich ambivalent – es gibt auch Schattenseiten.

    Vielen Dank für diesen facettenreichen Kosmos.

    Herzliche Grüße
    Ulrike

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    1. Liebe Ulrike,
      Dankeschön, für Inspiration und Feedback gleichermaßen. Du empfindest Ambivalenzen (vielleicht sollte ich die Collage gleich noch bei Urs einreichen… 😉 ) und natürlich hast Du recht, man darf das Thema der virtuellen Realitäten auf keinen Fall nur mit der rosaroten Brille sehen…
      Im Falle meiner Collage ließe sich aber auch sagen, der virtuelle Raum ist zuerst dunkel und dann tritt ein Mensch ein und vollzieht einen Schöpfungsakt, er sagt: „Es werde Licht!“ 😀
      Möglicherweise erklärt sich das überwiegend Dunkle aber auch nur damit, dass sich bei digitalen Collagen Bilder vor und mit dunklem Hintergrund besser miteinander verschmelzen lassen… Aber dieser rein pragmatische Grund bleibt natürlich unser kleines Geheimnis. 😉

      Liebe Grüße
      mo…

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  4. Liebe Mo…
    Deine Collagen sind immer wieder ein Genuß, denn Worte und Bilder sind wie aus einem Guß. Offensichtlich kommt das Jahr 2030 jedenfalls mit seinen Lernwelten in Riesenschritten auf uns zu. Aber wenn diese so aussehen, wie auf Deiner Collage und in Deiner Phantasie, dann bin ich gern mit dabei.
    Liebe Grüße
    Anne

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  5. Liebe mo…
    wie immer finde ich deine Collage großartig umgesetzt, witzig, überraschend. Aber noch bevor ich Ulrikes Kommentar las, hat es mich gegruselt. Es sind die Bilder, trotz der gereichten Hand, sie sind so kühl, glatt wie ein Fisch. Ich vermisse die Lebensfreude, die sonst aus deinen Werken sprüht! Also bleibe ich im Zweifelsfall lieber auf meinem realen Bauernhof. Danke, dass ich das erkennen durfte.
    Sonnige Grüße nach EF: Amy

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  6. Liebe Mo…,
    auch ich empfinde einen Kontrast und zwar zwischen Bild und Text! Daher dachte ich, dass die Collage zu Urs‘ Blogparade gehört. Die Worte locken mich, sind einladend, verspielt, „Wunderraum“, „Spielwiese“ – welch anregende Wortkreationen/Worte! Das Bild dagegen: Düster, schwebend, gleißend, unheimlich (wer geht da rein oder raus?), technisch, kalt. Und vielleicht ist auch das eine heutige Erfahrung: Wir nutzen viel mehr die technischen Mittel, um jetzt in Kontakt zu sein und ich bin froh, dass es sie gibt. Und doch bleibt dabei etwas auf der Strecke: Wärme, Nähe, (Haut)kontakt, Körperenergie. Gestern las ich bei Carolin Emcke in der Süddeutschen: „Mir fehlt es, Menschen in einem Raum zu begegnen, ihre Körperlichkeit zu spüren, ihre Reaktionen hören und aufnehmen zu können.“
    So möchte ich mich locken lassen von Deinen Worten und so viel wie möglich davon in den digitalen Raum hinein nehmen!
    Sei umarmt!
    Christiane

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