Meine Angst

Folgende Fragen können Dir helfen, Dir ein Bild von deiner Angst (oder alternativ von jedem anderen – vielleicht auch noch unklaren – Gefühl oder einer inneren Stimme oder einem inneren Anteil) zu machen:

  • Wie groß ist deine Angst?
  • Wie alt ist deine Angst?
  • Wieviele Augen hat deine Angst?
  • Wieviele Münder hat deine Angst?
  • Wieviele Ohren hat deine Angst?
  • Wieviele Zähne hat deine Angst?
  • Wieviele und welche Gliedmaßen hat die Angst?
  • Wie ist ihre Oberfläche beschaffen?
  • Wieviele Haare hat deine Angst?
  • Welche Farbe hat deine Angst?
  • Wie riecht deine Angst?
  • Wie klingt deine Angst?
  • Hat deine Angst Hörner, Krallen, Warzen oder einen Schwanz?
  • Wo ist die Angst zuhause?
  • Wer ist der beste Feund/ die beste Freundin deiner Angst?
  • Vor wem hat deine Angst Angst?
  • Worüber lacht deine Angst?
  • Worüber weint deine Angst?
  • Was ist das Lieblingslied deiner Angst?
  • Mit welchem Auto würde sie am liebsten fahren?
  • Wenn sie ein Tier wäre, welches wäre sie dann?
  • Wenn sie eine Blume wäre, welche wäre sie dann?
  • Was ist das Lieblingsbuch deiner Angst?
  • Was ist der Lieblingsspruch deiner Angst?
  • Was hat deine Angst immer dabei?
  • Wo würde deine Angst am liebsten Urlaub machen?
  • Was ist der sehnlichste Wunsch deiner Angst?
  • Wenn es ein Buch über sie gäbe, wie hieße das?
  • Welche 3 Dinge würde sie mit auf eine einsame Insel nehmen?

Und? Hast Du ein Bild von ihr vor deinem inneren Auge? Willst Du vielleicht noch etwas ergänzen? Hast Du selbst noch ein paar gute Fragen parat?

Jetzt alles klar? Dann hier die letze Frage:

  • Wie heißt deine Angst?

So und nun, wenn Du Lust hast, versuche doch einmal, sie zu malen, so dass Du tatsächlich ein Bild von ihr hast.

Wie ging es Dir damit? Hat es Dir vielleicht sogar ein bisschen Spaß gemacht?

Nun kannst Du – am besten schreibend – einen kleinen Dialog mit deiner Angst (oder deinem unbenannten Gefühl/ deiner inneren Stimme) führen. Du kannst fragen, was Du immer schon einmal fragen wolltest. Oder Du kannst in einer kleinen Freewriting-Übung einmal die Perspektive deiner Angst einnehmen, um sie sprechen zu lassen…
Du wirst staunen, was Du über dich oder deine Angst erfährst, wenn du die Chance nutzt, dich mit ihr auseinanderzusetzen.

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3 Gedanken zu “Meine Angst”

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