Melancholische Schnittpunkte

Neulich besuchte ich bei einem meiner digitalen Spaziergänge den Blog von kuhnograph. Der Titel seines vorletzten Posts hatte mich gelockt: Melancholie & Tristesse. (So schöne und wohlklingende Worte!)

Die tollen Schwarz-Weiß-Photographien dort belohnten meine Neugier. Besonders die verwitterte Hundeskulptur ließ mich nicht mehr los…

Der Post und die Bilder erinnerten mich an ein Gedicht, dass ich vor langer Zeit geschrieben habe: Ich schlief mit Melan Cholie.

Ich schrieb kuhnograph in einem Kommentar davon und er wollte das Gedicht gern lesen. Das wiederum brachte mich auf die Idee, Wort und Bild mit einander verschmelzen zu lassen. Ich fragte kuhnograph, was er davon hielte und er war so nett, mir seine Photographie als Hintergrund für mein Gedicht zur Verfügung zu stellen.
Vielen Dank dafür! Jetzt ist mir ganz melanchomisch. 😉

 

 

 

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11 Gedanken zu “Melancholische Schnittpunkte”

  1. Liebe Mo, auch wenn ich hier unterm Fernsehturm in der Sonne sitze, bekomme ich BEIM mehrmaligen Lesen eine Gänsemarkt, aber eine wohlige und finde die Verbindung von Bild und Textvorlagen einfach unglaublich dicht, *SW- Melantresse und Tristcholie* in Reinform.
    Danke an euch beide dafür,
    liebe Grüße,
    Mia

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  2. Wow ist das schön!! Vom Inhalt her unglaublich tief und sinnig… Die visuelle Umsetzung find ich klasse, einmal mit den Schnipseln und dann auch mit dem Hund! Könnt ich mir extrem gut als Postkarte vorstellen, an meiner Wand hätte es definitiv noch Platz!! Ich ziehe meinen Hut….

    Gefällt 2 Personen

    1. Dankeschön! Freut mich, dass es dir gefällt. Ich mag dein Photo als Hindergrund wirklich sehr. Und finde es ein bisschen cool, dass der „Hauch“ zufällig aus dem Maul des einen Hundes kommt…
      Das mit der Postkarte ist eine gute Idee. Ich hab es mir tatsächlich in Postkartengröße ausgedruckt und aufgehängt. 🙂
      Chapeau auch von mir!

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  3. Liebe Mo,
    was für ein eindringliches und tiefsinniges Gedicht! Mir gefällt besonders „berauschend wie blutiger Wein & rauchiges Gras“.
    Die optische Darstellung mit der Fragmentierung der Wörter verstärkt den Eindruck der Zerrissenheit und Widersprüchlichkeit. Sehr stimmungsvoll natürlich auch das Bild mit den Hundeköpfen – es spiegelt für mich die Worte wider: 1 Kopf im selben Augenblick aufgesplittet in viele Anteile seiner selbst mit unterschiedlichen Gefühlen. Das Schwarz-Weiß intensiviert das Ganze noch. Ein tolles Gesamtkunstwerk.

    Ich war natürlich auch neugierig auf den Blog und die weiteren Bilder von kuhnograph – habe da vieles entdeckt. Sehr nett, dass er künstlerisch mit dir kooperiert hat. Wer weiß, vielleicht bringt euer Austausch ja noch weitere Werke hervor.

    Herzliche Grüße
    Ulrike

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    1. Liebe Ulrike,
      ich danke Dir. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass ich ganz intuitiv kreative Dinge schaffe, oft auch, ohne groß darüber nachzudenken – es fühlt sich für mich einfach richtig an -, und Du findest dann in Deinen Interpretationen genau die Gründe, warum meine Intuition Sinn macht. Du zeigst mir in meinen Schöpfungen immer etwas, was ich zwar gefühlt, aber noch nicht gesehen/ verstanden habe, das finde ich großartig. 🙂 Vielen lieben Dank dafür!
      lg. mo…

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